Der Verein

Meilensteine des WKC

Ein Blick auf die Geschichte des Wolfsburger Kanu-Clubs.

Die Entwicklung des Wolfsburger Kanu-Clubs läuft zusammen mit der Entwicklung des Kanusports, der Entwicklung in der Stadt Wolfsburg, der allgemeinen technischen Entwicklung und der Veränderung des menschlichen Freizeitverhaltens. Der Wolfsburger Kanu-Club ist nicht isoliert von seinem Umfeld zu betrachten. Einige Ereignisse sind besonders wichtig für den Auf- und Abschwung des Vereins und sollen in dieser Übersicht als bedeutende Meilensteine für die Entwicklung genannt werden.

Eine ausführlichere Behandlung einzelner Themenkreise und auch der Ergebnisse des Rennsports wird in den einzelnen Vereinsparten wiedergegeben.

Gegründet wurde der WKC sozusagen auf der Grünen Wiese. Unsere einzigen Nachbarn waren die Naturfreunde. Nach der Entstehung des Allersees kamen weitere Wassersportvereine dazu, die alle miteinander eine gute Nachbarschaft pflegen. Der Ausbau des Allerparks zur Erlebniswelt veränderte auch unser Revier abermals. Wir sind gespannt, welche Wandlungen noch auf uns zukommen werden.

1952
wird der Kanu-Club von begeisterten aktiven Kanu-Wanderfahrern gegründet. Die gemeinsamen Interessen an diesem Sport, gemeinsame Fahrten und die Probleme mit der Unterbringung des Sportgerätes waren die Motive für eine Vereinsgründung.
1953
08.06.1953 Eintragung ins Vereinsregister.
1954 Aufnmahe in den Kreissportbund Gifhorn-Wolfsburg. Dem WKC wird nach langen Verhandlungen ein Clubgrundstück zugewiesen, die Planung des Bootshausbaus kann beginnen.
1955
In Verbindung mit einer Jugendwoche gibt es die erste wassersportliche Veranstaltung in Wolfsburg auf dem Schillerteich, in Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Kanu-Club: Es werden Vergleichskämpfe im Einer- und Zweier-Kajak, im Einer- und Zweier-Faltboot und im Mannschaftscanadier ausgetragen.
1956
Das Sportrevier von damals ist der Mittellandkanal. Um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, wird der erste Anleger gebaut, 5 m lang.
1957
Das Bootshaus ist fertig, nach 120.000 Stunden Eigenleistung durch die inzwischen 36 Mitglieder. Es wird feierlich eingeweiht. Die Wolfsburger Kanuten nehmen zum ersten Mal an Bezirksmeisterschaften im Kanu-Slalom in Braunschweig teil, in Faltbooten.
1958
Die ersten Rennboote werden angeschafft. Im September gibt es die erste Wolfsburger Kanu-Regatta auf dem Mittellandkanal: 4 Vereine nehmen teil.
1959
Der WKC ist Ausrichter der Bezirksmeisterschaften im Abfahrtslauf auf der Aller.
1962
Feier zum 10-jährigen Bestehen mit Einweihung des Bootshausanbaues. Mitgliederzahl fast 90, davon ein Drittel Jugendliche. 45 private Wanderboote und 8 clubeigene Rennboote.
1963
Erstmalig wird ein Kanu-Segelwart gewählt, um die Interessen der Kanu-Segler zu vertreten.
1965
Die bisher kleine Kanu-Rennmannschaft bekommt Zuwachs. Für Trainingszwecke wird ein Motorboot privat zur Verfügung gestellt. Der Club kauft einen VW-Bus für die Fahrten zu Veranstaltungen, und ein Jahr später wird ein Bootsanhänger fertiggestellt.
1966
Annemarie Rohr erzielt in einem Jugendrennen bei den Weltmeisterschaften im K1 den 2.Platz.
1967
Bau einer zentralen Öltankanlage im Bootshaus.
1968 Der Winter 1967/68 läutet eine Wende im Bootsmaterial ein. Die ersten Polyesterboote werden im Bootshaus selbst gebaut. Es folgen noch viele, und damit sind für die Wanderfahrten viele neue Möglichkeiten eröffnet. Jetzt können Gewässer befahren werden, für die Faltboote zu empfindlich sind, und es muss kaum noch Rücksicht auf das Bootsmaterial genommen werden.
Während Wildwasserfahrten im Faltboot bisher nur von einigen Mitgliedern durchgeführt wurden, insbesondere im Rahmen von Urlaubsfahrten, gibt es auf diesem Gebiet jetzt richtigen Aufschwung: Lehrgänge auf der oberen Oker werden besucht, und auf dem Kanal wird die Kenterrolle geübt.
1970
Die erste WKC-Skifreizeit findet statt, in St.Gilgen am Wolfgangsee.
1971
Ein besonderes Ereignis für den WKC ist natürlich der Bau des Allersees, der im Mai 1971 an die Bevölkerung übergeben wird. Damit eröffnen sich auch für den WKC neue Möglichkeiten der Betätigung, und die Attraktivität des Clubs wächst.
Ende 1971 hatte der Club 201 Mitglieder, davon 31% unter 18 Jahre.
1972
Der WKC kann sein Gelände nach Osten erweitern. Damit erhält das Grundstück die heutige Größe.
1976
Die Sportvereine der Stadt Wolfsburg werden aus dem Kreissportbund ausgegliedert und dem neu gegründeten Stadtsportbund Wolfsburg angegliedert.
Es gibt den ersten Deutschen Meister im WKC: Günter Kahl im Kanu-Segeln. Uwe Dern erreicht Bronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf der Langstrecke. Unter Führung von Manfred Reitz wird eine Jugendfahrt nach Schweden durchgeführt.
1977
25-jähriges Clubjubiläum
Der Club hat jetzt ein Gelände von 6465 qm, ein Bootshaus mit 400 qm Nutzfläche. Darin lagern 25 clubeigene Boote (vom Wanderboot bis zum Rennkajak) und über 50 private Boote.
Die Wolfsburger Nachrichten berichteten im September 1977 über das 25jährige Jubiläum.
1978
Bau einer zentralen Heizungsanlage und Warmwasserversorgung. Norbert Linde wird Norddeutscher Junioren-Meister über 1000 m. Der WKC wird Stützpunkt für den Kanu-Leistungssport. Aber das Vereinsheim ist für das Clubleben und den Sportbetrieb zu klein: Planungen zur Erweiterung und für neue Bootslagerplätze beginnen. Die Stadt Wolfsburg feiert ihr 40-jähriges Stadtjubiläum. Als Beitrag zur 40-Jahr-Feier veranstalten die Allersee-Anlieger die ersten Allersee-Spiele. Weitere gemeinsame Aktionen der Allersee-Anlieger sollten folgen.
1979
Erste Schritte in Sachen „Kanu-Schulsport“. Annemarie Rohr führt die erste Projektwoche „Kanusport“ für Schüler der Realschule Kreuzheide im WKC durch, um Interesse am Kanusport zu wecken. Diese Aktionen werden mit dem Schulzentrum Eichholz und der Realschule Kreuzheide fortgesetzt. Auf dem Gelände des WKC findet auch eine Lehrerfortbildung „Einführung in das Kajakfahren“ statt.
1981
Beginn des separaten Bootshallenbaus auf dem erweiterten Gelände. Eine neue Sportart zieht in den WKC ein. Jetzt werden hier neben Booten auch Surfbretter gelagert und benutzt.
1984
Als erster Schritt der Clubhaussanierung wird das Dach erneuert.
1985
Der Allersee wird von der Bevölkerung gut angenommen. Allersee-Erweiterungspläne werden zwischen den Sportvereinen und den politischen Gremien diskutiert. Der Rat der Stadt gibt den Beschluss zur Erweiterung zur Planung frei. Leider hat diese Diskussion bis heute zu keinem Ergebnis geführt. Landes-Kanumeisterschaft auf dem Allersee. Bei den Norddeutschen Meisterschaften ist Catrin Fischer mit 6 Siegen die erfolgreichste Teilnehmerin. Drei Deutsche Meister-Titel für Wolfsburg; Catrin Fischer wird in den Nationalkader berufen.
1986
Im Winter war naturgemäß auf dem Wasser wenig los, und so waren die Kanuten in dieser Zeit schon immer skisportlich aktiv. Jetzt wird ein „Fachwart für Skisport“ ernannt. Ziel ist es, die engen Grenzen eines Ein-Sparten-Vereins zu sprengen. Wegen des veränderten Freizeitverhaltens sind besonders Ein-Sparten-Vereine vom Mitgliederrückgang betroffen. Catrin Fischer wird Deutsche Meisterin im K2 über 6000m.
1987
wird dann offiziell eine Skisparte gegründet, und die zunehmende Zahl der Windsurfer wird bedacht durch die Ernennung eines Fachwartes. Natürlich gibt es bei altgedienten und engagierten Kanusportlern Bedenken gegen eine Ausweitung und die Sorge, dass eines Tages die Kanusportler „untergebuttert“ werden könnten. Aber diese Besorgnis war unnötig. Catrin Fischer wird 4 mal international eingesetzt und erringt auf der DM 1x Gold, 2x Silber und 1xBronze. Mehrere Familien aus dem WKC treffen sich zu einer gemeinsamen Schwedenfahrt, bei der schwedische Flüsse und Seen erkundet werden.
1988
Beginn der Grundsanierung und Ausbau des Clubhauses. Diese Arbeiten erstreckten sich im wesentlichen bis 1998. Claudia Österheld und Catrin Fischer werden Deutsche Meisterinnen im K2 auf der langen Strecke und Vizemeister über 500m. Bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul erringt Claudia den 5.Platz im Viererkajak und wird Wolfsburger Sportlerin des Jahres.
1989
Die Sportart Kanu wird an den Olympiastützpunkt Hannover/ Wolfsburg angebunden. Die versprochene Allersee-Erweiterung findet nicht statt. Auch die anderen Wassersportvereine am Allersee hätten sie begrüßt. Aber neue Perspektiven für die Ausweitung der kanusportlichen Aktivitäten ergeben sich durch die „Wende“. Der Mittellandkanal ist nicht mehr hinter Rühen zu Ende, und viele neue und schöne Reviere gibt es in den wasserreichen neuen Bundesländern zu entdecken.
1990
Trainer aus Magdeburg und Barby nehmen Kontakt zum WKC auf. Daraus entwickelt sich eine enge Verbindung zwischen Barby und Wolfsburg auf dem Gebiet des Rennsports. Mit den Sportfreunden von „Börde Magdeburg“ beginnt eine freundschaftliche Beziehung auf dem Sektor Wandersport. Catrin Fischer erringt auf der Weltmeisterschaft in Polen die Bronzemedaille im Damen-Viererkajak. Die Stadt Wolfsburg verleiht ihr die Sportmedaille in Bronze.
1991
Im WKC wird der hauptamtliche Trainer Jochen Zühlke eingesetzt. Dies ist möglich durch eine „Mischfinanzierung“ der Trainerstelle aus Mitteln des LSB/LKV, des Olympiastützpunktes, der Stadt Wolfsburg und des WKC. Mit dem Trainer kommen aus Potsdam drei junge Kanu-Spitzensportler zu uns. Durch die vorangegangen Umbaumaßnahmen ist die Clubkasse bereits stark strapaziert worden, aber jetzt geht die finanzielle Belastung des Kanu-Clubs an die Grenzen. Um die weitere Belastung des WKC in Grenzen zu halten, wird der Förderkreis „KanuRennsport 2000“ gegründet. Weitere Finanzierungsquellen sollen erschlossen werden. Nicht nur die Unterstützung der Spitzensportler ist notwendig, es müssen auch neue Rennboote angeschafft werden. Mit den Mitgliedsbeiträgen kann der Club gerade noch geführt und unterhalten werden, alle anderen Kosten müssen aber aus Zuschüssen und Spenden gedeckt werden. Der Bootspark wird erweitert, ein Motorboot wird gekauft, ein neuer Bootsanhänger angeschafft, neue Geräte im Sportraum bereitgestellt. Der kurzfristige Lohn sind die sportlichen Erfolge. Im C1 wird Matthias Röder Deutscher Meister und Jens Lubrich Vizemeister. Matthias erringt bei der Weltmeisterschaft den 3.Platz über 1000m. Er wird Sportler des Jahres in Wolfsburg. Catrin Fischer erhält die Sportmedaille der Stadt Wolfsburg in Silber.
1992
Das 40-jährige Clubjubiläum wird gefeiert. Der Kanu-Club hat jetzt 200 Mitglieder, davon 27 % Jugendliche unter 18 Jahre.
1992  auf der Clubwiese - Treffen zum 40-jährigen Clubjubiläum
Rennsportbetrieb und Bautätigkeiten zehren die Finanzen auf. Matthias Röder wird Deutscher Meister im C1 und erringt bei den Olympischen Spielen in Barcelona den 4.Platz im C1. Auch dieses Jahr wird er Sportler des Jahres.
1993
gibt es beim größten Arbeitgeber der Stadt die Notwendigkeit zur finanziellen Restrukturierung, und auch die Stadt Wolfsburg ist natürlich von den Auswirkungen betroffen. Sparmaßnahmen sind überall erforderlich, auch die Mittel für den Leistungssport der Kader-Athleten werden gestrichen. Auch der Landessportbund überdenkt seine Zuwendungen neu. Die Kosten für den Sportbetrieb sind aber nur mit Zuschüssen zu decken. Für erforderliche Investitionen gibt es Darlehenszusagen aus dem Kreis der Mitglieder. Das zeigt, dass die Bindung und das Vertrauen zum Club bei etlichen Clubmitgliedern groß ist. Die Stadt Wolfsburg hilft aber den Ruderern und Kanuten bei der Beschaffung eines Regatta-Bebahnungssystems. Matthias Röder wird im C1 über 500m und 1000m Deutscher Meister und gewinnt auf der WM die Bronzemedaille über 1000m.
1994
Jens Lubrich erreicht auf der DM über 10.000m und Anke Brückner über 6000m einen dritten Platz. Jedoch muss das Experiment Kanu-Spitzensport in Frage gestellt werden. Die längerfristigen Erwartungen, die der Vorstand mit der Aufnahme des Spitzensports unter einem hauptamtlichen Trainer hatte, haben sich nicht erfüllt, insbesondere die Finanzierung wird zum Problem. Die Aufnahme von Bundeskaderathleten mit den entsprechenden finanziellen Belastungen ist für den kleinen Kanu-Club dann doch eine Nummer zu groß. Eine große Gruppe von Wanderfahrern unternimmt eine gemeinsame Urlaubsfahrt nach Schweden.
1996
Das Haushaltsvolumen muss gegenüber 1995 um 40% gekürzt werden. Weil der hauptamtliche Trainer beibehalten werden soll, erklären sich interessierte Mitglieder bereit, eine Ausfallbürgschaft zu übernehmen, falls die Konstruktion der Finanzierung nicht halten sollte. Ein Grund zur Freude ist das 25-jährige Allersee-Jubiläum, bei dem sich der Kanu-Club einbringt. Andererseits sind die finanziellen Schwierigkeiten der Stadt wohl so groß, dass für die Pflege des Allersees nicht mehr genügend Geld zur Verfügung steht. Die Stadt verhandelt mit den Allersee-Anliegern, die sich an allen möglichen Arbeiten beteiligen sollten: Mähen der Rasenflächen, Pflege der Strände, sogar das Reinigen der öffentlichen Toiletten. Die Vereine sehen sich allerdings nicht wirklich in der Lage, sich zur Pflege und Reinigung der von der Bevölkerung genutzten Einrichtungen zu verpflichten. Durch den Ausbau des Mittellandkanals sind viele Bauarbeiter in der Stadt, die einen vorübergehenden Stellplatz für ihre Wohnwagen suchen. So wird ein Teil des Geländes für Mitarbeiter einer Baufirma bereitgestellt. Sie sorgen durch ihre Zuwendungen dafür, dass der Club aus dem finanziellen Loch herauskommt. Der Preis ist eine „Verwüstung“ des Clubgeländes; nach Abzug der Bauarbeiter müssen fast alle Außenanlagen neu gestaltet werden.
1997
Die Konsolidierung der Clubfinanzen ist eingeleitet worden. Durch eine konsequente Jugendarbeit gibt es bei den Jugendlichen wieder sportliche Erfolge im Rennsport.
1998
In der Automobilindustrie und in der Stadt geht es wieder steil bergauf, die Gelder fließen jetzt wieder etwas reichlicher. Dadurch werden auch die Sportvereine am Allersee vom Druck befreit, die Pflege öffentlicher Anlagen selbst in die Hand nehmen zu müssen.
1999
Bei der DM der Schülerinnen A im K4 über 500 m sitzen Ann-Kristin Leweke und Nadine Schloss im siegreichen Vierer.
2001 Die Erlebniswelt im Allerpark wird geplant. Das Fußballstadion in unserer Nachbarschaft ist im Bau, nach Fertigstellung werden auch wir von den Aktivitäten berührt, und sei es nur in verkehrstechnischer Hinsicht.
2002
Der WKC feiert 50jähriges Bestehen.
Deutsche Meisterschaft im Hamburg: Ann-Kristin Leweke und Nadine Schloss errangen im K2 über 6000m bei den Junioren den 2. Platz, sowie in weiteren Endläufen 4 - 6 Plätze. Darüber hinaus errang Ann-Kristin Leweke im K1 über 200m den 3. Platz.
Im WKC wird das erste Drachenboot angeschafft und getauft. Der Wolfsdrache wurde geboren.
2003 Der vom WKC gepachtete Teilbereich am Mittellandkanal erhält unter der Projektpatenschaft von Götz Meier einen neuen Schwimmsteg.
Auf der Deutschen Meisterschaft in Duisburg gab es dieses Jahr leider keine Treppchenplätze. Ann-Kristin Leweke, Nadine Schloss und Tina Breitkeutz erlangten über 200m, 500m und 1000 mehrere 5. und 6. Plätze, sowie einen 8. Platz über 6000m.
In der Drachenbootsparte wurden die ersten 2 Saisontrainingsverträge mit vereinsfremden Teams geschlossen, sowie diverse Einzelvermietungen durchgeführt.
Günter Bels und Götz Meier absolvieren eine Kanu-Abenteuer Wildnis auf dem Yukon im Norden Kanadas und in Alaska.
2004 Deutsche Meisterschaft in München: Ann-Kristin Leweke und Nadine Schloss starteten erstmalig in der Leistungsklasse der Damen und erreichten einen 6ten und zwei 7te Plätze.
An der WKC eigenen Kanuregatta zu Pfingsten beteiligten sich 308 Sportler und etwa 200 Helfer aus 30 Vereinen aus 10 Bundesländern.
In Vorbereitung auf den Ritz Carlton Cup stieg die Anzahl der Drachenboottrainings externer Teams enorm an. Ca. 25 Teams trainierten etwa 140x bei uns.
Der WKC stellt sein erstes Drachenbootteam, die "Wolfsdrachen".
Der Drachenbootlagerplatz bekommt unter der Bauleitung von Götz Meier ein Wetterschutzdach.
2005 Wolfsburger Pfingstregatta am 14./15. Mai mit über 300 Sportlern aus fast 30 Vereinen. Zu den Ehrengästen zählte der LKV-Präsident Dr. Otto Strumpf, Vizepräsidentin Frau G. Hellmann, der Vorsitzende des Sportbundes R. Thiede, Frau I. Wagner als Vertreterin des Sportausschusses, Bürgermeisterin der Stadt Wolfsburg Frau B. Weist, sowie die Ortsbürgermeister D. Conradt und F.-H. Zaddach.
Die Wolfsdrachen belegen auf ihrer ersten Regatta in Gartow einen zweiten Platz.
Dem WKC steht ein zweites Drachenboot zur ständigen Nutzung und Trainingsentzerrung zur Verfügung.
2006 Das Trainingsangebot des WKC wird durch die Anschaffung eines Outriggers (Einer mit Ausleger) erweitert.
Dem Kanurennsport stehen zwei neue Kajak-Einer und ein Kajak-Zweier zur Verfügung.
Ein neues Drachenboot wird auf den Namen BRAWO 1 getauft.
Die Gesamtsituation des Kanurennsports in Niedersachsen in Verbindung mit den Förderrichtlinien des Landessportbundes bewirken, dass Jochen Zühlke nach 15 Jahren als Kanu-Trainer des LKV-Niedersachsen seine Trainerarbeit im WKC beenden muss. Dem LKV steht damit kein hauptamtlicher Trainer mehr zu.
Nico Duijkers erreichte bei der Deutschen Meisterschaft im Kanu-Freestyle den 2. Platz bei den U18-Junioren.
An der Wolfsburger Pfingstregatta nehmen über 330 Sportler aus 30 Vereinen teil.
Die Wolfsdrachen verteidigen den 2. Platz des Vorjahres in Gartow.
Das Forum Gesundheit der WOB AG bietet in Kooperation mit dem WKC einen Nordic-Walking-Kurs an.
2007 Der Donnerstag wird als Vereinstag (keine Durchführung sportlicher Dienstleistungen) im WKC deklariert.
Der neue Bootssteg am Allersee wurde installiert und steht den Vereinsmitgliedern zur Verfügung.
Die Wolfsburger Pfingstregatta mutiert: über 520 Sportler aus über 40 Vereinen nehmen teil.
In der Drachenbootsparte des WKC haben sich zwei Teams gebildet: Wolfsdrache 1 und Wolfsdrachen 2.
Wolfsdrache 1 belegt in Gartow den dritten und beim Ritz Carlton Cup 2007 den vierten Platz.
Wolfsdrachen 2 belegt auf der Deutschen Meisterschaft in Berlin Grünau in der Fun-Mixed Klasse über 500m und 200m den ersten, über 200m den zweiten Platz.
2008 Der Weg zwischen Bootshalle und Tor am Allersee wird befestigt, die Terasse am Clubhaus wird überdacht, der Kraftraum wird renoviert.
Der WKC bietet erstmals einen Kanu-Schnupperkurs an.
Die Wolfsburger Pfingstregatta fand dieses Jahr leider nicht statt.
Kanupolo wird etabliert, es stehen zwei Polotore mit entsprechender Ausrüstung zur Verfügung.
Die Drachenbootsparte des WKC mit einem reinen Frauenboot auf nunmehr 3 vereinsinterne Teams an.
Wolfsdrache 1 wird Sieger auf der Drachenbootregatta in Gartow.
Wolfsdrachen 2 siegt auf der Deutschen Meisterschaft in Berlin Grünau über 200m und 2000m in der Breitensportklasse. Über 500m wird der vierte Platz erreicht.
Die Wolfsdrachen Ladies gewinnen am Tankumsee den Ladies- und den Mobilitätspokal.
2009 Die Umkleiden und Nassräume des Clubhauses werden renoviert.
Silbermedaille für Daria Marschall (Renngemeinschaft) auf der Norddeutschen Meisterschaft in Schwerin im K2 über 6000m, Bronze im K4 über 200m und 500m.
Silbermedaille für Christian Winnen (RG) im K4 über 500m.
Erfolgreiche Wiederauflage der WKC - Pfingstregatta mit mehr als 350 Sportlern aus 28 Vereinen.
Wolfdrachen 2 nimmt am 1. Berliner Halbmarathon über 21,4km Teil und belegt Platz 2.
Wolfsdrachen 2 wird auf der Deutschen Meisterschaft in Oberschleißheim Fünfter über 200m, Sechster über 500m und 2000m in der Senior Mixed Klasse.
Black Thunder wird viertes Drachenbootteam unter WKC Flagge.
Schnupperpaddeln hat sich etabliert und findet regen Zuspruch.
Neugestaltung des Internetauftrittes. Die neue Homepage geht am 05. März 2009 ins Netz.
2010 Der WKC erstmalig mit Daria Marschall als Einsatzstelle im FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr).
Nach Anschaffung erfolgt mit viel Eigenleistung der Aufbau einer Grillkota.
WKC - Pfingstregatta mit über 270 Sportlern aus 26 Vereinen.
Kanurennsport mit insgesamt 6 Medaillen erfolgreich auf den Landesmeisterschaften in Hannover (Langstrecke) bzw. Göttingen (Kurzstrecke).
Weserwanderfahrer Abzeichen in Silber und Bronze für über 300km (200km) auf der Weser.
Lars Bode mit der Nationalmannschaft bei der Drauchenboot-Europameisterschaft in Amsterdam, Premium Mixed, erfolgreich mit Gold, Silber und Bronze (200m, 500m 2000m).

Vereinsgeschichte

Auch ein bisschen Geschichte gehört dazu. Der WKC wurde 1952 von 16 kanusportbegeisterten Männern gegründet. Die gemeinsamen Interessen an diesem Sport, gemeinsame Fahrten und die Probleme mit der Unterbringung der Boote waren die Motive für die Vereinsgründung. Damals gab es den Allersee noch nicht, das einzige "Sportgelände" war der Mittellandkanal. Es gab zu der Zeit auch kaum private PKW`s, so dass man wirklich hier in der Gegend bleiben musste oder mit Boot und Gepäck in der Eisenbahn fahren.

Da ein Kanu-Club auch Boote unterbringen muss, musste so bald wie möglich ein eigenes Vereinsheim entstehen. Zur Gründerzeit war es schwierig, ein Grundstück und Mittel für ein Bootshaus zu bekommen.

1954 wurde dem WKC von der Stadt Wolfsburg ein Grundstück am Mittellandkanal zugewiesen, die Planung des Bootshausbaus konnte beginnen. Es gab keinen Wasseranschluss, keine Kanalisation, keinen Stromanschluss, keine feste Straßenanbindung. Und kein Geld. Aber viel Engagement.

1957 war das Bootshaus fertig, nach 120.000 Stunden Eigenleistung durch die inzwischen 36 Mitglieder und mit Spenden und Zuschüssen der Stadt erstellt. Es enthielt einen Clubraum, eine Werkstatt und einen Bootslagerraum.

 

Viele Gäste kamen zur Einweihung mit ihren Käfern.

 

Da die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr stieg, musste das Bootshaus zum 10-jährigen Jubiläum 1962 erweitert werden.

1958 fand die erste Wolfsburger Kanu-Regatta auf dem Mittellandkanal statt. Wesentlich für den Kanu-Club war die Fertigstellung des Allersees in 1971. Dadurch wurde das Revier deutlich verbessert, es gab mehr Raum für wassersportliche Aktivitäten. Auf dem Allersee gibt es seitdem regelmäßig Kanu-Regatten. Die Zahl der Mitglieder stieg stark an. Bald reichte das vorhandene Bootshaus für den Sportbetrieb nicht mehr aus.

1981 wurde dann der Bau einer separaten Bootshalle begonnen. Nachdem die Boote dorthin umgelagert waren, konnten die Funktionsräume erweitert und modernisiert werden. Die Bootshalle bot dann auch die Möglichkeit, Surfbretter im WKC zu lagern.

1987 wurde im WKC auch eine Skisparte gegründet. Der WKC wurde damals sozusagen auf der Grünen Wiese gegründet. Der einzige Nachbar war der Touristenverein "Die Naturfreunde". Nach der Entstehung des Allersees kamen weitere Wassersportvereine mit weiteren Wassersportarten dazu, die alle miteinander eine gute Nachbarschaft pflegen. Heute liegt der Kanu-Club inmitten des Allerparks, in unmittelbarer Nähe zur "Erlebniswelt".

Kontakte

[Vorstand]   [Beauftragte des Vorstandes]   [Spartenleiter]

 

Wolfsburger Kanu-Club e.V.
In den Allerwiesen 7
38446 Wolfsburg
Deutschland
Telefon: +49 5361-63356
URL: http://www.wolfsburger-kanu-club.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anfahrt:
WKC über Google Maps Kartenansicht über Google Maps.



Vorstand

1. Vorsitzende Dr. Petra Spiekermann
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+49 151-12185692
2. Vorsitzender Wilfried Luther
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+49 175-9374014
Schatzmeisterin Karin Wagner
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+49 5361-78240
Schriftwartin Iris Kreipke-Csata
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+49 171-2438537
Rennsportwart Lars Bode
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+49 160-5104402
Wandersportwart Werner Köhler
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+49 1578-2611997
Drachenbootsportwart Markus Golnik
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+49 172-3401991
Jugendwart Nicolai Duijkers
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+49 5361-8916375
Öffentlichkeitsarbeit NN
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Vorsitzender des Ehrenrates Götz Meier +49 5363-4360

[hoch]


Beauftragte des Vorstandes

Mitgliederverwaltung Iris Kreipke-Csata
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+49 171-2438537
Private Nutzung & Vermietung Aline Andersen
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Drachenbootkoordination
[ Informationen ]
Sigrid Hendel
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+49 171-1471814
 (ab 18:00 Uhr)
Sportbetrieb (allg. Organisation) Lutz Fischer +49 170-9681272

[hoch]


Sonstige Sparten

Outrigger Lutz Fischer
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+49 170-9681272
Wildwasser Malte Kuba
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+49 177-5555939

[hoch]

 

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Der Wolfsburger Kanu-Club stellt sich vor

Der Wolfsburger Kanu-Club (WKC) ist der älteste Wassersport treibende Verein in Wolfsburg. Er wurde 1952 gegründet. Zweck des Vereins ist, den Kanusport in allen seinen Zweigen zu fördern und zu pflegen. Sport ist eben in der Gemeinschaft am schönsten. Vereinsziel ist auch die Pflege des Ausgleichssports. Viel Wert wird auch darauf gelegt, den Jugendlichen Möglichkeiten zu sportlicher Betätigung zu geben.
Heute bewegt sich die Mitgliederzahl um ca. 240, der WKC gehört damit zu den größeren deutschen Kanu-Vereinen. Ungefähr ein Viertel der Mitglieder sind Jugendliche.

Der WKC ist Mitglied im Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V. und im Deutschen Kanu-Verband.

Für eifrige Kanuten sind wir natürlich auch auf dem Wasserweg erreichbar, und zwar auf dem Mittellandkanal. Unser Anleger befindet sich am Nordufer bei km 247,6. Bis zu unserem Clubgelände sind es dann zu Fuß noch 100 m Richtung Westen.

Der Weg zur Aller ist mit Umtragen verbunden. Zwischen dem WKC-Gelände und der Aller liegt der Allersee, ca. 300 m breit. Der WKC liegt am Südufer, die Aller fließt am Nordufer vorbei. Die beste Umtragestelle ist in der Nähe des DLRG-Anlegers.

 

 

Auf unserem Gelände gibt es ein Clubhaus und eine Bootshalle. Das Grundstück zwischen Mittellandkanal und Allersee / Aller bietet umfangreiche Freizeitmöglichkeiten Auch zum Zelten und für Wohnwagen ist es geeignet, hier sind auch Gäste aus anderen Kanu-Clubs willkommen. Der Allersee mit Badequalität bietet auch Anfängern die Möglichkeit, ungestört vom Schiffsverkehr den Kanusport zu erlernen und zu betreiben.

Kanusport ist eine Sportart für alle Altersklassen und für die ganze Familie. Die Mitglieder des WKC betreiben Kanu-Wandersport auf vielen internationalen Gewässern, auch Wildwasserfahren, und Kanu-Rennsport. Das ist besonders für die Jugend interessant. Trainingsmöglichkeiten gibt es auf Allersee und Mittellandkanal. Für das erforderliche Krafttraining ist unser Sportraum ausgerüstet.
In 2002 wurde auch ein Drachenboot angeschafft, und damit kann auch Drachenbootfahren geübt werden.

Neben dem Kanusport gibt es bei uns auch allgemeines Fitnesstraining, Skifahren, Radfahren, Fußball, Volleyball, Surfen, Wandern, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Impressum

Wolfsburger Kanu-Club e.V.
In den Allerwiesen 7
38446 Wolfsburg
Deutschland
Telefon: +49 5361-63356
URL: http://www.wolfsburger-kanu-club.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bankverbindung
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
BLZ 269 513 11
Konto Nr. 025 613 100 


 

Spendenkonto
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
BLZ 269 513 11
Konto Nr. 161 136 825

 

Anfahrt
WKC über Google Maps Kartenansicht über Google Maps.

Verantwortlicher für die redaktionellen Inhalte nach § 5 TMG
Wolfsburger Kanu-Club e.V.
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Vetretungsberechtigter Vorstand
Dr. Petra Spiekermann (1. Vorsitzende)
Wilfried Luther (2. Vorsitzender)
Karin Wagner (Schatzmeisterin)
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Registergericht
Amtsgericht Braunschweig

Registernummer
VR 100062


Webmaster
Michael Furchner
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Administrativer Ansprechpartner
Michael Furchner
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